Florian Palzinksy

Ostern 2018

Inspirationen zum Frühlingsbeginn & Termine zur spirituellen Entfaltung

 

Liebe Freunde,

Nach genau 100 sommerlichen Tagen, 26 Reisestunden (früher hätte man dafür Monate oder Jahre gebraucht) und mit 30 Grad Temperaturunterschied bin ich pünktlich zum (winterlichen) Frühlingsbeginn nach Hause zurückgekehrt. Dennoch hält sich der Kultur- und Klimaschock in Grenzen, denn so ein Wechsel zwischen Kontinenten und Gesellschaften gehört seit 30 Jahren zu meinem Leben : )

 

Auch wenn der Abschied von Bali etwas schwer fiel, war es beim Rückflug ein berührender Anblick die angeschneite Heimat des Salzkammerguts mit Irrsee und Oedmühle von oben zu sehen. Und es heißt ja auch: "East or West, Home is best!.' Aber vielleicht ist die eigentliche Heimat gar kein geographischer Ort und das wirkliche Zuhause ist nicht von vier Wänden begrenzt. Denn es gibt Menschen, die in ihrem Traumhaus unzufrieden sind, und es gibt andere, die heimatlos durch die Welt ziehen und ungebunden ihre Freiheit genießen. Aber wie wäre es, wenn man sich sowohl in der Heimat als auch in der Fremde wie zu Hause fühlen kann?

 

 

 

 

Themen:

·         Work-Life-Balance: Kunst oder Zufall?

·         Ostern aus yogischer Sicht

·         Metta Gedanken

·         Zeit zum Essen

·         Bali-Silent-Retreat

·         Veranstaltungen

·         Yoga-Teacher-Specials

 

Work-Life-Balance: Kunst oder Zufall?

"Weil es mir so wichtig ist, ein Viertel des Jahres meine „Unterrichtsuniform“ an den Nagel zu hängen, wird sich für mich "rich & famous" in diesem Leben nicht mehr ausgehen. Das Angebot am Yoga- und Meditationsmarkt ist mittlerweile so groß, dass meine Abwesenheit kaum auffällt. Außerdem kann ich dabei gut beobachten, wie stark ich mich mit meiner Rolle als Lehrer identifiziere, und ob mein Unterricht tatsächlich für die Teilnehmer ist, oder mein Ego das Feedback der Schüler braucht. Dass Ehrgeiz oder Bedürftigkeit schon einige Yogalehrer aus der Work-Life-Balance geschleudert und in den Burnout getrieben hat, ist mittlerweile weder ein Geheimnis noch ein Tabu."
>> Hier zum Blogeintrag!

 

 

 

 

 

Ostern aus yogischer Sicht

"Wollen wir in den tieferen Sinn der Wiederauferstehung vordringen, können wir Ostern auch unter yogischen Aspekten betrachten: Erst wenn das Ego vollkommen gestorben ist, können wir in Gott aufgehen. Solange auch nur ein kleiner Funke an Verhaftung da ist, solange die Phase des Egobewusstseins nicht vollkommen abgeschlossen ist, kann die neue Phase der Ewigkeit in Gott nicht beginnen."    >> Hier weiterlesen
 

Der Yogi Jesu

"Das Christentum als zeitgemäßer Weg zu Gott erscheint heute vielen aufrichtig Suchenden als unzureichende Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und als unzulängliche Methode, um das Göttliche direkt zu erfahren. Der bekannte indische Yogi Paramahansa Yogananda, der Yoga in den Westen brachte, wirft in seinem Buch einen frischen, spirituellen Blick auf die Lehren Jesu und kommt zu dem Schluss: Jesus war ein echter Yogi."
>> Hier weiterlesen  |  >> Hier zum Buch

Auch wenn ich mich mit interreligiösen Themen wenig beschäftige, finde ich solche Zusammenhänge dennoch faszinierend.

 

 

Zeit zum Essen

Von Daniela Wolff
"Charles Eisenstein beschreibt den Effekt der Ablenkung beim Essen in seinem Buch „The Yoga of Eating“ so:

  •     Wenn man beim Essen fernsieht, isst man das TV Programm,
  •     wenn man beim Essen liest , isst man die Worte,
  •     wenn man beim Essen wütend ist , isst man die Wut,
  •     wenn man isst, während man von der Landschaft absorbiert ist,
        isst man die Landschaft,
  •     wenn man beim Essen viel spricht, isst man die Konversation."
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Deswegen praktizieren wir bei unseren Retreats auch meditatives Essen, indem wir in stiller Bewusstheit die Mahlzeit zu uns nehmen .... etwas ungewohnt, aber sehr wirkungsvoll!